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Travelography

Notes on Travelling and Photography

01
Dec 2009

SAMPARKOUR

Wunderschöne Stadtlandschaften von São Paulo kombiniert mit Akrobatik die einem das Herz still stehen lässt. Für alle denen "PARKOUR" ein Begriff ist, hier ist wohl eines der besten Videos dazu.

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15
Nov 2009

aktuelle flickr favs

Flickr ist so eine geile Plattform um sich Inspiration zu holen und seinen Augen ein wenig Schönheit zu gönnen. Das hier ist eine kleine Zusammenfassung meiner aktuellen Flickr Favoriten, meinen Flickr-Stream gibts hier zu sehen.

World's Favorite Sport von vramak[Motion Étude #7] Save our Earth von luca_eos(ok-AddingNewContacts)Prairie Tsunami von bonedadNo title for today.. von Bella Allure Imagery | Brittany MillerLight that whispers morning von fingerprinzfly von sam_none91Another Day In Paradise von Bizarro. (Trying to get a visa to UK, any help?)Dance with me von yves.lecoqone man has turned into shore von andrébernardo.com von Pablo MoranLet's fall asleep von Pablo MoranShoot me von Bizarro. (Trying to get a visa to UK, any help?)Old-fashioned von Bizarro. (Trying to get a visa to UK, any help?)7th street von littleny von TONY KATAI von rosemary*Migration! von Nikongerl:- Dawn (revisited) von Rob Wardeone cloud von nahlinseLuci sulla strada von fotomassimoPassion-Profession von .AVA.Elevate Yourself von Boy_WonderGreasy Dirty Mechanic Man Hands and Fingers von Pink Sherbet PhotographyBad dreams von La Gata Loca von mehnnikiThe waters edge von adrians_art315/365 November 11, 2009 von laurenlemoni want to break your heart. von Allyson Kaliewhat is art? von Crazy IvoryTrauma von lilou817TWO MINUTES SILENCE von abersSometimes life is hard to balance von fahim_123752 von Meltem Ece PoyrazShinjuku Lightstreams 2 von tk21hxGrand Tetons at Sunrise von Norby von Remeya

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06
Nov 2009

Best of Banksy im Bristol City Museum

Im Sommer hatte ich die tolle Möglichkeit eine Ausstellung des Street-Artisten Banksy im Bristol City Museum zu besuchen. Da die Ausstellung gratis war und die Engländer es lieben in der Schlange zu stehen, taten wir dies auch 1 1/2 Stunden lang (im Regen). Dafür war der Spaß in der Ausstellung umso größer, und die Warterei (mit Sandwiches und Tee) war es allemal wert. Banksy hatte eine eigene Ausstellung, der Museumsdirektor hatte ihm allerdings freie Hand gelassen das komplette Museum zu übernehmen. So hatte er auch in den Dauerausstellungen einige Kunstwerke versteckt, zum Beispiel beim Porzellan oder bei den Stalagmiten. Ein echt kreativer Kopf, dieser Banksy...

                                   

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25
Oct 2009

Studentendemo und Audimaxbesetzung

Ich hatte am Freitag zufällig meine Kamera dabei, als der erste Stein ins rollen kam. Plötzlich zogen hunderte verärgerte und demonstrierende Studenten durch das Gebäude der Hauptuni. Gut, Demos gibts ja öfter, man kennt das, vor allem von Studierenden. Das war am Donnerstag, seit dem ist einiges passiert.

Anfangs hatte ich eher den Eindruck, dass es hier um eine Demo der Demo willen geht, mit Bier und Party und allem. Nachdem ich 3 Tage das geschehen verfolgt habe, sieht es bei mir etwas anders aus. Das mediale Echo ist beachtlich, ebenso wie die organisatorische Leistung. Auch wenn ich die aufgestellte Forderungsliste nicht 100%ig nachvollziehen kann, zeigt die Kraft hinter diesem Aufstand eindeutig das einiges im Argen liegt. Wenn durch die Besetzung des Audimax (und mittlerweile auch der TU und in Graz) eine konstruktive Diskussion entfacht und getragen werden kann, dann finde ich dies eine gelungene Aktion.

Auf der Website http://unibrennt.at gibts laufend aktuelle News und einen Lifestream aus dem Audimax.

           

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25
Sep 2009

bye bye Chengdu

Der letzte Tag ist fast vorüber. Wehmütig bin ich nochmal durch die Straßen geschlendert, hab das herrliche "Streetfood" ein letztes Mal genossen, Tee getrunken und die Atmosphäre geatmet. Ich hätte nie gedacht, dass ich das sage aber Chengdu, ich werde dich vermissen.

Allerdings freue ich mich schon riesig auf ein großes Glas Leitungswasser, gutes Schwarzbrot und frische Luft!

Abschließend noch ein paar Bilder von der Straße.

           

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23
Sep 2009

chinese 'erbal medicine market

Er war riesig, er war exotisch, teilweise war er grauslich. Vor allem wenn man bedenkt, dass manche Leute das einnehmen was hier angeboten wird: Flughunde, Seeschlangen, Igel, Skorpione, Tausendfüssler, Seepferdchen, Schildkrötenpanzer, Perlen, Stierpenis, das alles und noch viel mehr gabs käuflich zu erstehen am Chengdu Chinese Herbal Medicine Market.

           

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20
Sep 2009

Mount Emei

Der heilige Berg "Mount Emei" liegt ca. 2 Autostunden von Chengdu entfernt und die Hauptattraktion dort sind wilde Affen. Unser Hotel am Fuße des Berges ist eindeutig keine Hauptattraktion sondern eher ernüchternd. Die permanent hohe Luftfeuchtigkeit nagt dort an den Zimmern wie eine Lungeninfektion an einem Kleinkind. Das recht neue Gebäude ist an allen Ecken und Enden vom Schimmel befallen und die Gänge werden von handtellergroßen Spinnen und Kakerlaken bevölkert.

Mit Kakerlaken können wir mittlerweile ganz gut umgehen und das "bisschen Pilz" wird uns in 2 Tagen nicht umbringen, denken wir. So schlafen wir in feuchten Betten und erwarten den Morgen. Dieser kommt eher als gewünscht in Form eines Weckrufs um 6 Uhr früh. Frühstück wie immer: fettiges und scharfes Gemüse, dazu Reisschleim. Für einen Kornspitz mit Butter und Marmelade würden einige von uns töten, besonders um diese Tageszeit.

Danach fahren wir mit dem Bus auf den Berg. Die letzten 500 Höhenmeter legen wir mit einer Doppelmayer Seilbahn aus dem "Cableway Kingdom Austria" zurück. Die Aussicht vom Gipfel ist die selbe wie aus dem Hotelzimmer: dichter Nebel, mit dem Unterschied das es im Hotel nicht regnet. Das ist für die meisten von uns Grund genug nach dem Mittagessen zurückzufahren. Der Rest macht sich auf die wilden Affen zu sehen.

Der Nachmittag verläuft besser als der Vormittag, es hört auf zu regnen. Auf hübsch angelegten Wegen pilgern wir gemeinsam mit 1,3 Milliarden chinesischen Touristen zur Affenhochburg. Nach einer Weile wird der Weg enger, führt auf glitschigen Steinen über einen Fluss, und an dicht überwachsenen Dschungelschluchten entlang.

Auf der Hängebrücke nutzen die Affen den taktischen Vorteil und fallen über uns her. Jeder der etwas essbares bei sich trägt wird sofort attackiert. Wir richten unsere Kameras auf sie und eröffnen das Feuer, die Schlacht hat begonnen! Es ist nicht einfach die kleinen Biester draufzukriegen, denn sie sind flink und schlau. Die Chinesen haben an strategischen Wegpunkten Wachposten aufgestellt, die uns mit Bambusstöcken und Steinschleudern Rückendeckung geben. Wir geben unser Bestes und schießen im Serienbildmodus bis die Akkus glühen. Nach 40 Minuten geben wir auf und treten den Rückzug an. Auf dem Heimweg überfliegen wir kurz die Kriegsbeute, der Kampf hat sich gelohnt.

Der Rest des Wochenendes verläuft nicht außergewöhnlich. In einer 40-minütigen Bootsfahrt die 20 Minuten dauert umschiffen wir den großen Buddha von Leshan, außerdem besuchen wir einen botanischen Friedhof ("Garten").

           

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13
Sep 2009

4 Tage am Dach der Welt

Und das ist es wirklich, denn 3400 Meter über dem Meer sind gar nicht ohne. Ich habe Glück und vertrage die Höhe gut, kein Kopfschmerz, fast kein Schwindel, kein Nasenbluten, nur etwas müder als sonst.

Die Leute sind unglaublich nett, bei den Tibetern hat man sofort das  
Gefühl willkommen zu sein. Bei den Chinesen die hier die Stadt  
besetzen eher weniger. Militärposten auf der Straße und auf den  
Dächern, Patrouillen die mit Gewehren durch die Gassen ziehen, das  
macht ein mulmiges Gefühl.

Besonders beeindruckt mich der tiefe Glaube der Leute, die zu den  
Tempeln pilgern. In Ehrfurcht werfen sie sich immer und immer wieder auf den Boden und umrunden die Tempel mit dem Heiligtum zu ihrer rechten. Dabei drehen sich stetig die Gebetsmühlen im Takt zum Mantra - Oh Ma Ni Be Me Ha - immer wieder, immer wieder. Die Alten mit ihren dunklen, wettergegerbten Gesichtern umrunden ganz Lhasa als Heiligtum, früh morgens 2 Stunden, jeden Tag.

Die Innenstadt von Alt-Lhasa besteht hauptsächlich aus Märkten.  
Gebetsfahnen, Räucherwerk, Yakbutter für die Tempelkerzen, Kleidung, Schmuck, Klangschalen, Buddhas, Steigbügel, Taschen, Lederstiefel und Souveniers, hier kann man Tage verbringen und immer noch Neues entdecken. In meinem Rucksack wirds eng und ich überlege schon ernsthaft ein paar Unterhosen zurückzulassen, denn die gibts auch billig in Chengdu.

Der höchste Punkt den wir besucht haben war ein Pass auf 5190 Meter über dem Meer. Dort oben ist die Luft schon ziemlich dünn und auch Lichtschutzfaktor 50 bietet nur bedingt Schutz. Die vielen Kinder haben von der Sonne verbrannte Gesichter. Die Berge, der höchste Gipfel hier ragt 7111 Meter in den Himmel, und der Namcosee sind atemberaubend.

Am letzten Tag haben wir eine tibetische Kräuterapotheke besucht, wo uns Ärzte aus der Hand gelesen und unseren Puls gefühlt haben. Dann haben wir Tee gegen Höhenkrankheit bekommen, 6 Stunden vorm Heimflug. Einige Hausmittel der Tibeter wurden uns ebenfalls vorgestellt, zum Beispiel in Alkohol eingelegter Yak-Penis.

Bye bye Tibet, ich werde an dich denken wenn die Gebetsfahnen zu Hause im Wind wehen.

               

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10
Sep 2009

3600

Ein bisschen schwindelig ist mir schon und ich fühle mich träger wie sonst. Vor einer Stunde bin ich in Lhasa gelandet, habe schon ein tibetisches Lied gehört und ein Begrüßungsgeschenk erhalten, einen weißen Schal der die Reinheit und Unbefangenheit des Geistes symbolisiert. Nach einer Schale Tee (Grüntee nicht Yaktee) gehts schon besser und ich freue mich aufs erkunden.

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07
Sep 2009

Shengdu arrival

Shengdu ist heiß! Heißes Essen, heißes Wetter, heiße Mädchen? Naja,
nicht so mein Geschmack. Aber angeblich ist Shengdu auch dafür
bekannt.

 Der Flug mit Air China war ok, auf der Landebahn hats uns mal kräftig
durchgerüttelt, dafür waren wir dann auch wirklich wach. Wir sind nun
an die 60 Studenten und wurden heute offiziell an der Uni begrüßt,
wo's auch gleiche eine kurze Einführung in die TCM gab. Dann gabs
Festbankett, wo sich die Tische wieder mal gebogen haben. Nur Reis
gabs keinen, den servieren sie wenn dann ganz zum Schluss um den Magen
zu füllen. Es gab unter anderem Kaninchen und Schildkrötensuppe, das
süßsaure Fleisch wird ausschließlich mit Knochen serviert, machts beim
essen mit den Stäbchen auch nicht einfacher.

 Sonst warn wir noch im Lama-Tempel, haben ein paar Räucherstäbchen für
Buddha verbrannt und vegetarisches Fleisch im Restaurant gegessen. Die
Wurst hat nach Zimt geschmeckt, die Garnelen nach Gummi. Und wir waren
bei den Pandas. 100% Luftfeuchtigkeit im Bambuswald, da macht das
wandern Spaß, und so richtig schwitzen is ja auch gut für die Haut.

 Jetzt haben wir mal die nächsten 2 Tage Kurs, und Donnerstag gehts
schon nach Lhasa. Mit welcher Fluglinie? Vielleicht mit Buddha-Air...

     

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